Vita

 

Mit seiner symphatischen Natürlichkeit zählt Countertenor Benno Schachtner zu den führenden Sängern seines Fachs weltweit. Er ist auf Festivals, bei Ensembles und Dirigenten ein gefragter Künstler. Es ist vor allem seine Spontaneität, seine Freude an dem, was in der Musik im Moment entsteht und nicht planbar ist, womit der Countertenor begeistert. Benno Schachtner ist ein Sänger mit einem geerdeten, männlichen und gleichzeitig schwerelosen Timbre, der den Stücken mit hoher musikalischer Intelligenz und emotionaler Tiefe begegnet. Mit brillanter Technik, Gespür für interpretatorische Feinheiten und großer Leidenschaft zieht er das Publikum stets aufs Neue in seinen Bann.

Seine mitreißenden Interpretationen stoßen auf höchstes Lob. Neben etlichen hochkarätigen CD-Produktionen wurde jüngst sein aktuelles Solo-Album Clear or cloudy mit Songs von Dowland, Purcell & Co mehrfach international ausgezeichnet.

Benno Schachtner gastiert mit zahlreichen Vorstellungen in den renommiertesten Konzertsälen und Opernhäusern. In der Saison 2020/2021 ist er mit Cavallis La Calisto erneut zu Gast an der Oper Bonn mit dem Beethoven Orchester. Das Leipziger Gewandhausorchester heißt den Countertenor für die Aufführung von Bachs Johannes-Passion willkommen. Am Nationaltheater Mannheim ist er in der Produktion von Händels Il Trionfo zu erleben. Mit Václav Luks, Jordi Savall und dem Nederlands Kammerchor ist Benno Schachtner mit gleich drei Produktionen beim Bachfest Leipzig 2021 zu hören. Zu den weiteren Höhepunkten der Saison gehören außerdem Konzerte mit Thomas Hengelbrock, dem Orchestra of the Age of Enlightment, dem RIAS Kammerchor, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Collegium 1704. Ein treibender Motor seiner künstlerischen Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit René Jacobs und Václav Luks. Ein Novum der Saison sind Konzerte bei den Schwetzinger Festspielen. In der szenischen Auffürung von Glucks Orfeo singt er hier die Hauptrolle.

Seit seiner Berufung zum Professor für Historischen Gesang im April 2020 unterrichtet Benno Schachtner an der Hochschule für Künste in Bremen eine internationale Gesangsklasse. Von 2016 bis 2020 unterrichtete Benno Schachtner an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim das Fach Historische Aufführungspraxis.

Nach dem Abitur studierte der deutsche Countertenor zunächst Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold in der Orgelklasse von Prof. Gerhard Weinberger und schloss diesen Studiengang 2009 mit Diplom ab. Nach einem Gesangsstudium von 2009-2010 bei Prof. Heiner Eckels in Detmold, beendete er 2012 sein Gesangsstudium an der Schola Cantorum in Basel im Masterstudiengang bei Prof. Ulrich Messthaler, der ihn bis heute als Lehrer begleitet.

 
Bedeutende Konzertpodien
Staatsoper Berlin, Carnegie Hall New York, Theater an der Wien, Philharmonie de Paris, Concertgebouw Amsterdam, Rudolfinum Prag, Oper Leipzig, Philharmonie Berlin, BOZAR Henry Le Boeuf Hall Brüssel, Arsenal de Metz, Bachfest Montreal, Palau de la Musica Barcelona, Alte Oper Frankfurt, Schlossfestspiele Sansoucci Potsdam, Helsinki Music Centre, MüPa Budapest, Laeiszhalle Hamburg, Liederhalle Stuttgart, deSingel Antwerpen, NDR Das Alte Werk, Philharmonie Köln, Herkulessaal München, Theater St. Gallen, Seattle Symphonie, Oper Bonn, Körne Hall Toronto, Theater Lausanne, St. Olavsfestdagene Trondheim, Bachfest Seoul, Theater Erfurt, National Forum of Music Wroclaw, Theater Braunschweig, Händefestspiele Halle, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Bachfest Leipzig, Opera der Rouen Normandie, Klarfestival Brüssel, Oper Paris – Palais Garnier

Namhafte Orchester und Dirigenten
Gewandhausorchester, Beethovenorchester Bonn, René Jacobs, Akademie für Alte Musik Berlin, Seattle Symphony Orchestra, Tafelmusik Orchester Toronto, B`Rock Orchestra, Howard Armann, Händelfestspielorchester Halle, Andreas Spering, Collegium 1704, Václav Luks, Pygmalion, Paul Godwin, Aapo Häkkinen, Helsinki Baroque Orchestra, Gächinger Cantorey, Hans-Christoph Rademann, Christoph Spering, Ensemble Inégal, Konrad Junghänel, Freiburger Barockorchester, Raphael Bichon, Paul Agnew, Thomaskantor Gotthold Schwarz, Bernard Labadie, Justin Doyle, Bernhard Forck